Isst du überhaupt was?

Diesen Satz bekomme ich im Laufe der Woche ungefähr 3-4 mal zu hören. Ich bin dünn, und das schon so mein Leben lang. Ich habe damit kein Problem, denn ich kann so viel essen zu mir nehmen wie ich nur will. Burger, Pizza, Schweinebraten, 5-Gänge-Menü? Alles absolut kein Problem. Und egal wie viel ich esse, mein Gewicht verändert sich dadurch kaum. Und das ist einerseits ein super Gefühl, andererseits ist es belastend. Und Sätze wie „Isst du überhaupt was?“, „Was ist bist du für ein Lauch?“, „Du halbe Portion!“, „Da hat meine Schwester ja mehr auf den Hüften!“ oder „Iss mal mehr Klöße sonst wird aus dir ja nie was!“ sind dabei einfach nicht hilfreich, sogar angebracht sind sie keineswegs.

Ich stieß in meiner Timeline auf Twitter kürzlich auf das folgende Video, in dem es um Personen geht, die ein gleiches oder ähnliches Leid wie ich erfahren müssen.

Video putt? Dann mich bitte hier kurz informieren – danke!

Ich glaube jeder von uns hätte gerne ein bisschen mehr auf den Hüften, jeder von uns hätte gerne ein paar mehr Muskeln auf den Oberarmen. Das Problem ist, dass unser Körper das nicht so will. Und wir können relativ wenig an der Situation ändern. Natürlich meine viele Menschen mehr Nahrung zu sich zu nehmen wäre die Lösung. Falsch! So einfach ist das ganze dann (leider) doch nicht.

Meine Persona ist nicht gerade sportlich. Ich ernähre mich überwiegend ungesund und mein Job zwingt mich manchmal den ganzen Tag vor dem Rechner zu sitzen. Ein Probetraining fürs Fitnessstudio hatte ich mir auch schon überlegt, jedoch war mein innerer Schweinehund meist in der Übermacht. Mit ein paar mehr Muskeln an den Armen und Beinen würde ich bestimmt weniger „lauchig“ aussehen, doch will ich das überhaupt? Ich mag mich so wie ich bin und bin froh, dass ich nicht darauf achten muss was ich esse oder wie viel ich esse. Oftmals sitze ich abends vor dem TV bei einer gepflegten Runde Netflix (:P) und schaufle einen Becher Ben&Jerry’s in mich rein. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen.

Zum Schluss noch ein paar gut gemeinte Worte: Lasst es, lasst uns. Wir können nichts daran ändern, selbst wenn einige es sich sicher wünschen. Ja, wir essen genug. Jemanden zu beleidigen aufgrund seines Gewichts (oder Hautfarbe, Statur, Haare, etc.) ist nichts weiter als richtig asoziales Verhalten.

Adi­eu 2016

Diesen Artikel schrieb ich Ende Dezember 2016, also noch vor Beginn des neuen Jahres 2017. Aber da ich wie sonst auch immer ein wenig spät dran bin, so erscheint dieser Beitrag eben erst im neuen Jahr. *hust*

Es ist nun wieder soweit. Das nächste Jahr erreicht langsam das End-Level und entwickelt sich weiter in … 2017! Und auch in diesem Jahr ist wieder so einiges passiert. Nach diversen Kurzurlauben in den schönsten Städten Deutschlands, einigen Besuchen bei noch immer meinem absoluten Lieblings-Boy und einem wunderschönen Wochenende mit meiner lieben @Bacchidaa in Amsterdam, ist es nun an der Zeit, „Lebwohl“ zu 365 366 Tagen „Leben in 2016“ zu sagen.

Jetzt, wo das Ende erreicht ist, bezog ich kurzerhand eine wunderschöne kleine Wohnung im Herzen meines aktuellen Wohnortes zusammen mit dem Menschen, den ich über alles auf der Welt liebe und nie wieder gehen lassen will. Der Umzug ging recht fix von statten, altes WG-Zimmer binnen weniger Tage an ein neues „Opfer“ weitervermietet, meinen Kram in einen Transporter gepackt (Danke an dieser Stelle an all‘ meine Hilfskräfte) und ab damit in den 3. Stock im neuen Haus.

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Random #4

Es ist ein angenehmer Montagmittag, das Wetter ist eher trüb jedoch nicht kalt. Im Hintergrund läuft irgendeine Playlist von Spotify und ich bekomme Lust zu schreiben. Omg, allein die ersten zwei Sätze klingen wie eine Passage aus einem schlecht geschriebenen Buch. Naja, egal. Die letzten paar Wochen ist wieder einiges passiert. Im Grunde genommen sogar mal nichts negatives. Gut gemacht Tobi, ich bin stolz auf dich.

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Tschüss 2015

Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende. 2015 war für mich ein sehr spannendes, aufregendes und vor allem ein entscheidendes, weiteres Lebensjahr in unserer oftmals doch grausamen Welt. Ich habe viele neue Dinge gelernt, neue Menschen getroffen und diese meist auch sehr zu schätzen gelernt, bin raus aus Hotel Mama und stehe nun sozusagen auf eigenen Beinen.

Nach langer Suche fand ich dann sogar eine Ausbildung, die manchmal schon ziemlich ermüdend, aber im Endeffekt ganz meinen Vorstellungen für meine berufliche Zukunft entspricht. Und mit dem meiner Meinung nach besten und lustigsten Haufen der Welt, kurz Kollegen genannt, hält man es sogar in den stressigsten Wochen vor Weihnachten im Büro aus.

Im selben Atemzug machte ich Mitte des Jahres meinen Führerschein, der leider in meinem Betrieb eine Voraussetzung für die Ausbildung war. Nach einer verhauten Theorie-Prüfung, einer mit Bravour bestandenen Fahrprüfung und knapp 8 stressige Wochen später, hatte ich nun die Lizenz zum cruisen in der Tasche. Und nun bin ich dank günstiger Mietwagen-Preise und vielen Standorten meines Unternehmens, Monat für Monat auf Deutschlands Straßen unterwegs.

Mein WG-Zimmer fand ich tatsächlich binnen weniger Tage, sagte kurzerhand dem Vormieter zu und zog schon nach 14-Tagen des Wartens in meine eigenen vier Wände ein. Eben fix mit meiner vorher gefertigten Liste nach Würzburg gefahren, werden meine 20qm heute von vielen weißen IKEA-Möbeln dekoriert. Auch hier gilt der Dank einigen besonderen Menschen die mir kurzfristig unter die Arme griffen, finanziell als auch durch stählerne Muskelkraft.

Selbst heute bin ich noch erstaunt, wie schnell ich das alles in so kurzer Zeit unter einen Hut bringen konnte. Jetzt sind es nur noch ein paar Wochen bis zum Jahresende und ich bin guter Dinge, im neuen Jahr noch viele weitere Dinge zu erreichen. Ganz weit oben auf der Liste steht ein Kurztrip nach London, mit an Board die Person, die mir so viel Halt und Kraft gab, als ich manchmal kurz davor war alles hinzuschmeißen wofür ich wochen- oder monatelang hingearbeitet hatte.

Doch ich will das Jahr nicht all zu melancholisch beenden, ich will noch einmal so richtig die Sau raus lassen und einen Shot auf jeden Erfolg und Misserfolg trinken, welche mir 2015 sowohl so als auch so widerfuhren.

Ich wünsche hiermit nun jedem von euch schon mal ein schönes, vor allem verschneites Weihnachtsfest, einen entspannten Urlaub und einen flotten Rutsch ins Jahr 2016.

Euer Tobi :)

Gedankenabfall #3

Die Zeit rennt. Tage vergehen als wären es Sekunden. Jahre fühlen sich wie Tage an. Mir kommt es vor als wäre gestern erst Sommeranfang gewesen. Doch nun werde ich vom Arbeitsalltag eingeholt, der langweilig, öde, eintönig und zermürbend ist.

Die Wochenenden sind kurz, viel zu kurz. Sie vergehen wie im Flug. Und dann beginnt schon wieder der Alltag. Auch als Montag bekannt. Den Tag der Woche, den keiner wirklich mag. Wieder schleifen wir uns durch 5 Tage Arbeitsalltag. So geht das immer weiter, ununterbrochen.

Mein Alltag beginnt Montagmorgen 7.30 Uhr. Bis 12.00 Uhr erledige ich meist Support-Anfragen von Filialen, Standard halt. Nach der einstündigen Pause geht’s weiter. Unser Whiteboard ist fast immer gefüllt mit Aufgaben. Ich picke mir das entspannteste raus, hole mir einen Kaffee, und dann beginne ich mit der Erledigung des Auftrags. Um 16:30 Uhr heißt es dann Feierabend, wobei es eigentlich nichts zu feiern gibt. Ich gehe nach Hause, mache mir im Kopf eine Liste was ich noch einkaufen muss und verlasse wieder das Haus. 

Für viele mag das jetzt sehr langweilig klingen, was es auch ist, sind wir mal ehrlich. Doch genau so sieht aktuell mein Alltag aus. So und nicht anders. Und glücklich bin ich damit nicht, ganz und gar nicht. Die Miete zahlt sich halt nicht von alleine, außer man erhält Geld vom Staat.

Diesen Text schreibe ich im ICE, zurück nach Hause. Das Wochenende habe ich mit einem sehr tollen Menschen und Freund verbracht, den ich im Grunde genommen viel zu selten sehe. Ich habe einen angenehmen Platz am Fenster, Kopfhörer im Ohr, eine Pumpkin Spice Latte (die überraschend gut ist) von Starbucks vor mir, und einen angenehmen Mitfahrer mir gegenüber.

Man muss auch mal raus kommen, was erleben, Freunde treffen. Nur leider ist das nicht immer so einfach. Ich hoffe euer Leben ist spannender als das Meine. 

Gedankenabfall #2

Der Monat Juni hat nun schon ganze 5 Tage auf dem Tacho und es wird einfach immer wärmer. So warm, dass ich meinen Bildschirm gebräunten Körper nicht in die freie Natur, sondern vor besagten Monitor belasse. Selbstverständlich mit offener Balkontür und einem kühlen Getränk meiner Wahl, in diesem Fall also ’ne Coke.

Warum genau ich mich jetzt dazu entschlossen habe hier ein bisschen dummes Zeug von mir zu geben ist mir wahrlich ein Rätsel. Vielleicht spricht einfach die Urlaubs-Langeweile aus mir heraus. Wie man vielleicht erkennen kann habe ich meinem geliebten Blog mal wieder einen kleinen Design-Refresh gegönnt, und die Permalinks nun auch endgültig auf grünes HTTPS umgestellt, damit mir ja keiner mehr was vom Pferd erzählen kann.

Im Juli ist mit Krony ein entspannter 8-tägiger Urlaub in Barcelona, Spanien geplant. Mal sehen wie es wird, aber so wie ich uns kenne legendär und vor allem ziemlich chaotisch. Vielleicht werde ich danach hier einen kleinen Kurzbericht oder sowas in der Art veröffentlichen, je nachdem wie meine Laune sowie Lust bemerkbar ist.

Deutschlandpass ist dieses Jahr für mich auch nicht drin, zeitlich sowie preislich gesehen. Ich werde nicht mehr jünger, der Deutschlandpass aber meiner Ansicht nach immer teurer, auch wenn die Preise vom letzten Jahr wahrscheinlich auch für dieses Jahr gleich bleiben werden. Und Zeit habe ich erst Recht keine, bei drei Wochen Urlaub (davon eine sehr wahrscheinlich in Spanien) wäre es die reinste Geldverschwendung, wie beispielsweise der neue Berliner Flughafen (BER).

Nun wünsche ich dir lieben Leser weiterhin einen schönen Sommer, genieße die Wärme, die Natur, die Freude mit den Freunden, deinen vielleicht geplanten Urlaub, deine Deutschlandpass-Reisen und komme wohl besonnen, braun gebräunt und heile ab und an mal wieder auf diesem schönen Blog vorbei! :)

David Guetta ft. Nicki Minaj & Afrojack – Hey Mama

Video putt? Dann mich bitte hier kurz informieren – danke!

Titelbild: „Barcelona Harbour“ von „Vaidotas Mišeikis„.