WordPress: Nächste/Vorherige Seite-Link auf Deutsch

Wenn man wie meine Wenigkeit konsequent darauf besteht seinen Blog oder Webseite komplett in deutscher Sprache nutzen zu wollen, dann gibt es Dinge die einen ungemein stören. Klar, all zu wichtig ist das nicht, trotzdem macht es einen leicht fuchsig, wenn die Übersetzung für eine bestimmte Funktion fehlt.

Heute geht es darum den Slug für die „Nächste-Seite/Vorherige-Seite“-Links auf die deutsche Sprache anzupassen. Per Default macht WordPress das mit https://DOMAIN.COM/page/2, in deutscher Sprache wäre dies allerdings https://DOMAIN.COM/seite/2, was auf einer durchgehend übersetzten Webseite oder Blog auch Sinn macht.

Das Skript, welches ihr euch einfach in die functions.php eures Themes schreiben müsst, setzt genau an dieser Stelle an. Das ist alles was man tun muss, ehrlich!

Gut, nach einfügen des Skriptes solltest du unter „Einstellungen -> Permalinks“ nochmals den „Änderungen speichern“-Knopf konsultieren, obwohl sich bei Druck des Buttons auf den ersten Blick nichts ändert. Dieser Schritt ist allerdings wichtig, da WordPress so die Permalinks für alle Beiträge und Seiten neu setzt, was für die Änderung des Slug für „Nächste Seite“ oder „Vorherige Seite“ wichtig ist.

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Corsair K70 RGB: Bunter Sound-Equalizer dank CEE

Vor einigen Tagen kaufte ich mir ganz stolz die Corsair K70 RGB der zweiten Generation (hier kaufen) und war überglücklich, ein solch schönes Stück Peripherie in den Händen halten zu können. Die 16,4 Millionen Farben die man als Beleuchtung zur Auswahl hat, lassen jedes Gamerherz höher schlagen. Dank Amazon Blitzangebot war diese auch gar nicht mal so teuer, und qualitativ ist die K70 jeder Roccat- oder Razer-Tastatur haushoch überlegen.

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Google (Chrome): Gespeicherte Passwörter überall löschen

Wir Menschen sind faul, aber so richtig. Wir lassen uns alles liefern, nutzen Login-Masken sozialer Netzwerke zur Authentifizierung auf anderen Webseiten. Hauptsache wir müssen uns unsere Passwörter nicht merken. Denn dafür gibt es mittlerweile ja sogenannte „Passwort-Manager“ oder „Passwort-Tresore“. Ich gebe es zu, ich bin auch so einer. Lange Zeit speicherte ich meine Passwörter in Google Chrome, somit halt bei Google. Doch damit ist jetzt auch bei mir Schluss.

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Windows 10: OneDrive restlos entfernen

Seit Windows 10 ist Microsofts Dropbox-Abklatsch fest in das System integriert. Doch nicht jedem passt das so recht, wie beispielsweise meiner Wenigkeit. Ich bin Dropbox-Nutzer gewesen, wechselte nun aus diversen Gründen zu einer eigenen Cloud-Lösung mittels MyCloud von Western Digital (mehr Informationen), dennoch nervt mich OneDrive tagein tagaus in meinem Windows Explorer.

Doch nun ist damit Schluss! In diesem kleinen Tutorial versuche ich euch in einfachen Schritten zu erklären wie ihr OneSchrott OneDrive restlos entfernen könnt, damit das Dasein dieser Schrott-Software ein Ende hat. Die folgenden Schritte benötigen teilweise Administrator-Rechte, da wir in die Registry eingreifen. Solltest du nicht so erfahren im Umgang mit solchen Sachen sein, so lege vorher ein entsprechendes Backup deines Systems an.

OneDrive Datenspeicherung verhindern und deinstallieren

Mittels Gruppenrichtlinien können wir verhindern dass OneDrive überhaupt erst Daten dort speichern darf. Um die Funktion zu aktivieren drückt ihr auf eurer Tastatur „Windows + R“, was dann das „Ausführen-Fenster“ öffnet. Dort gebt ihr „gpedit.msc“ ein und navigiert in der linken Spalte zu folgendem Punkt: Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → Windows-Komponenten → OneDrive. In der rechten Spalte macht ihr einen Doppelklick auf „Verwendung von OneDrive für die Datenspeicherung verhinden“ und setzt dort den Haken auf „Aktiviert“.

windows-10-onedrive-deinstallieren

Um den nun noch laufenden OneDrive-Task zu „killen“, gebt in der Admininstrator-Eingabeaufforderung (Windows + X, Eingabeaufforderung (Administrator), Abfrage mit „Ja“ bestätigen) den folgenden Befehl ein und bestätigt dies mit Enter: taskkill /f /im OneDrive.exe. Sollte der Befehl nicht funktionieren, so habt ihr OneDrive in der Vergangenheit bereits ausgeschaltet (Bspw. OneDrive beim Start nicht aktiviert).

fail

Damit OneDrive nun deinstalliert werden kann, gebt in der Administrator-Eingabeaufforderung nun noch folgenden Befehl ein: %SystemRoot%\SysWOW64\OneDriveSetup.exe /uninstall und bestätigt auch dies wieder mit Enter.

OneDrive-Symbol aus Windows-Explorer entfernen

Für diese Anleitung müsst ihr nun in der Windows-Registry rumhantieren. Hier empfehle ich nochmals dringend ein Backup zu erstellen, falls du mit dem Umgang von regedit nicht vertraut oder dir unsicher bist was du zu tun hast.

Mittels „Ausführen“ – was mit „Windows + R“ geöffnet wird – navigieren wir nun zum Registrierungs-Editor, kurz „regedit“ genannt. Gib „regedit“ nun ein und bestätige dies mit Enter. Begib dich in der rechten Sidebar nun zu folgendem Ort: HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{018D5C66-4533-4307-9B53-224DE2ED1FE6} und setze den Wert mittels Doppelklick auf System.IsPinnedToNameSpaceTree von 1 auf 0 und bestätige deine Eingabe mit dem Klick auf „Ok“.

regedit

Spätestens nach einem Neustart von Windows sollte OneDrive nun aus dem Windows Explorer verschwunden sein.

OneDrive erneut installieren

Solltest du auf die dumme Idee kommen OneDrive nochmals eine Chance zu geben, kannst du dies mit folgenden Schritten ganz einfach tun.

Schritt 1: Schaue im Internet nach Alternativen zu OneDrive, egal ob Google Drive, Dropbox, iCloud Drive o.ä. Alles ist besser als OneDrive.

Schritt 2: Nicht überzeugt von allen Alternativen? Na gut, dann navigiere in Windows zu C:\Windows\SysWOW64 und führe dort die Datei „OneDriveSetup.exe“ aus.

Schritt 3: Mache nun alle Änderungen in den Gruppenrichtlinien (siehe „OneDrive Datenspeicherung verhindern und deinstallieren“) rückgängig und öffne OneDrive nun über das Startmenü.

Gegebenenfalls musst du deinen Rechner kurz neustarten, damit OneDrive wieder voll funktionstüchtig ist.

Windows 10: Alte Fotoanzeige wiederherstellen

Als eingefleischter Windows-Nutzer sollte man (solange Windows 7 ein Teil deines Lebens war) die gute alte Windows-Fotoanzeige kennen. Ein nützlicher und einfacher Weg seine – wie der Name schon sagt – Fotos unter Windows anzeigen zu lassen.

Microsoft kam aber seit Windows 10 (wenn nicht sogar schon unter Windows 8) auf die glorreiche Idee eine zweite Anwendung in das System zu integrieren, was sich nun schlicht und einfach „Fotos“ schimpft. Klar, es hat seine Darseinsberechtigung wie alle anderen Apps auch, aber so ganz klar damit kam ich noch nie. Ich finde es unhandlich, unflexibel und einfach nur umständlich.

Wenn du nun deine Bilder öffnen willst springt dir die App „Fotos“ quasi ins Gesicht, ohne wenn und aber. Auch in der Liste der vorgeschlagenen Anwendungen ist die gute alte Windows-Fotoanzeige nicht mehr vorhanden. Zumindest soll man seitens Microsoft denken dass sie das ist.

Doch damit ist bei mir jetzt Schluss. In dieser simplen Anleitung zeige ich euch, wie ihr eure Bilddateien (.jpg, .png, .jpeg, .gif, .bmp) wieder mit der Windows-Fotoanzeige anzeigen lassen könnt.

Schritt 1:
Führe den Windows Registrierungseditor, kurz „regedit“ genannt, als Administrator aus.
(Windows-Taste + R drücken, regedit eingeben, bestätigen, fertig!)

Schritt 2:
Suche in der linken Leiste den Pfad „HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows Photo Viewer\Capabilities\FileAssociations“.

Schritt 3:
Klicke auf der rechten Seite in den freien Bereich und erstelle mit Rechtsklick unter „Neu“ eine „Zeichenfolge“, benenne diese mit deiner gewünschten Dateiendung (.jpg, .png, .jpeg, .gif, .bmp) und drücke Enter.

Schritt 4:
Öffne deine neue Zeichenfolge mit Doppelklick und trage als Wert „PhotoViewer.FileAssoc.Tiff“ ein. (Bitte ohne Anführungszeichen!)

Schritt 5:
Wiederhole Schritt 3 + 4 bis du alle gewünschten Dateiendungen eingerichtet hast und schließe nun den Registrierungseditor.

Schritt 6:
Nun öffne eine Bilddatei. In der Abfrage mit welchen Programm das Bild geöffnet werden soll sollte nun die Windows-Fotoanzeige erscheinen. Lege diese bei Bedarf nun als Standard fest.

Die Abfrage unter Schritt 6 kommt bei jeder Dateiendung (.jpg, .png, .jpeg, .gif, .bmp) nur einmal, vorausgesetzt ihr legt die Windows-Fotoanzeige als Standard-Programm fest.

Twitter in Sexy!

Auf meinem täglichen Streifzug durch die großen, weiten, versauten und erschreckenden Welten des Interwebs, schlug es mir allmählich auf den Magen dass die klassische Twitter-Webseite noch immer in einem (meiner Meinung nach) viel zu hellen Look erscheinte. Aber dank der größten Suchmaschine der Welt, auch bekannt unter dem Pseudonym „Google“, schaffte ich mir nun Abhilfe.

Eine feine Erweiterung namens „Stylish“ und ein Userscript namens „Twittify“ sorgten binnen Sekunden dafür, dass der Aufruf von Twitter nun in einem sehr bekannten Look erstrahlt, nämlich dem von Spotify. Nur halt eben für Twitter und in schön.

Du willst auch? Kein Ding mein Jung!

Lade dir schnell Stylish für Chrome oder Stylish für Mozilla Firefox herunter, besuche diese Webseite und klicke auf „Userscript hinzufügen“, lade deine Twitter-Seite neu und zack, keinen Weißflash mehr.

Selbstverständlich hat auch dieses Userscript vereinzelte Bugs, da Twitter alle heilige Zeit mal was testet und am Code rumhantiert, sodass man nicht immer sofort alles aktuelle beim Userscript aktualisieren kann. Und nur mal nebenbei erwähnt: Ich hafte für keine Schäden an deinem Rechner oder sowas. Du solltest schon wissen was du herunterlädst und/oder installierst. :-)

Solltest du weitere Userscripts für Twitter kennen, so freue ich mich davon zu hören!