Gestern, also am 9. Februar 2016, ist ein neues Spiel erschienen: Firewatch. Natürlich musste das erstmal gekauft und getestet werden. Obwohl ich es selbst zwar nicht gespielt habe, sondern nur dem lieben Tobi beim Spielen zugeschaut habe, muss ich gleich vorneweg sagen wie toll ich es trotzdem fand! Aber von vorne:

Wir haben das Spiel angefangen ohne im Ansatz zu wissen was uns erwartet. Direkt zu Beginn bekommt man eine Geschichte über die Hauptperson Henry erzählt, die man durch Auswahl der Antworten/Reaktionen selbst beeinflussen kann. Währenddessen sieht man Henry in Ausschnitten durch die Natur wandern. Schon beim Lesen der Geschichte erzeugen die Entwickler eine tolle Atmosphäre.

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Danach beginnt das eigentliche Spiel. Henry, der sich freiwillig gemeldet hat im Nationalpark nach Feuern Ausschau zu halten, kommt an seinem Turm an, in dem er während seiner Firewatch wohnt. Über ein Funkgerät hat er Kontakt zu Delilah, die ebenfalls auf Firewatch ist und ihm sagt was er zu tun hat. Während man sich durch den Nationalpark bewegt und ziemlich schnell merkt, dass etwas nicht stimmen kann, unterhält man sich mit Delilah und lernt sie besser kennen. Hier könnt ihr immer auswählen ob, was und wie viel ihr sagen wollt, was eure Beziehung zu Delilah beeinflussen wird. Das Spielgeschehen will ich hier auch gar nicht weiter spoilern.

Nach fast 5 Stunden, die wir (eigentlich ja Tobi, aber ich durfte bei allem mitentscheiden) auf Firewatch waren, war der Spielspaß leider vorbei. In diesen Stunden sind wir aber voll auf unsere Kosten gekommen! Wie anfangs schon erwähnt, erzeugt das Spiel eine unglaublich tolle Atmosphäre, sowohl durch die Geschichte als auch durch die wunderschöne Grafik. Das Spiel gibt einem neben der Story genug Zeit die Grafik bzw die Landschaft zu genießen und zieht einen so voll in seinen Bann.

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Es sind auch die kleinen Details, die es so schön machen wie zum Beispiel eine kleine Schildkröte, die man finden und als Haustier mitnehmen kann oder dass man sich mit einer Karte, aber ohne Minimap fortbewegt. Das sorgt dafür, dass man schnell das Gefühl hat sich im Park auszukennen und sich an der Umgebung zu orientieren, statt immer nur auf eine kleine Karte zu starren. Firewatch baut aber trotz (oder gerade wegen) seiner ruhigen Atmosphäre eine Spannung auf, die dafür sorgt, dass man nicht aufhören kann zu spielen und tatsächlich vom Ende überrascht wird.

Abschließend kann ich dieses Spiel nur empfehlen, egal ob man es alleine oder mit jemanden zusammen spielt oder einfach nur ein Let’s Play davon anschaut. Vor allem für die 20€ kommt man ein paar Stunden voll auf seine Kosten und man kann sich sogar Bilder von seinem Spiel schicken lassen. Während des Spiels findet man eine Kamera, mit der man Fotos machen kann. Diese sieht man im Abspann, man kann sie sich aber auch für 15$ zuschicken lassen. Wenn ich das richtig verstanden habe, werden also echte Fotos von den Orten geschossen, die man im Spiel fotografiert hat und das ist schon ziemlich cool. Alle Infos dazu findet man aber auch ganz einfach am Ende des Abspanns.

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Ich hoffe dieser Artikel ist nicht zu lang geworden und gibt trotzdem einen guten Einblick in das Spiel ohne zu viel zu verraten, denn das würde ja die Spannung rausnehmen. Ihr könnt das Spiel aktuell bei Steam für 17,99€ kaufen.

Dies war ein Gastbeitrag von Ariane.

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